Bandscheibenvorfälle: Was tun wenn der Rücken schreit

Bandscheibenvorfälle: Was tun wenn der Rücken schreit

Was tun bei Bandscheibenvorfällen
Ergonomisches Anodyne Sitzkissen: Komfort und Entlastung durch Ergonomie Du liest Bandscheibenvorfälle: Was tun wenn der Rücken schreit 4 Minuten

 

Bandscheibenvorfälle sind eine sehr häufige Erkrankung, die oft mit starken Rückenschmerzen in Verbindung steht und von der Millionen von Menschen auf der ganzen Welt betroffen sind. Aber was genau ist ein Bandscheibenvorfall, und wie entsteht er? Dieser Blog-Beitrag bietet ein umfassendes Verständnis zu Bandscheibenvorfälle, einschließlich ihrer Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.

Was ist ein Bandscheibenvorfall?

Um einen Bandscheibenvorfall vollständig zu verstehen, muss man sich zunächst die Struktur unserer Wirbelsäule vergegenwärtigen. Die Wirbelsäule besteht aus einem Stapel von Wirbeln, die jeweils durch eine Bandscheibe getrennt sind. Diese Bandscheiben fungieren als Stoßdämpfer und verhindern, dass die Knochen aneinander reiben. Eine Bandscheibe besteht aus zwei Hauptteilen: einer zähen äußeren Schicht, dem Annulus fibrosus, und einem weichen inneren Kern, dem Nucleus pulposus.

Ein Bandscheibenvorfall, der auch als Bandscheibenriss bezeichnet wird, entsteht, wenn der weiche innere Kern durch einen Riss in der harten äußeren Schicht austritt. Dies kann zu einer Reizung der nahe gelegenen Nerven führen, was Schmerzen, Taubheitsgefühle oder Schwäche im betroffenen Bereich zur Folge hat. Die Beschwerden können von der betroffenen Stelle weiter ausstrahlen und so z.B. auch ein Ziehen bis in die Beine verursachen.

Ursachen von Bandscheibenvorfällen

Bandscheibenvorfälle können durch verschiedene Faktoren verursacht werden. Die häufigste Ursache ist die altersbedingte Degeneration der Bandscheiben. Mit zunehmendem Alter verlieren die Bandscheiben auf natürliche Weise ihre Flexibilität und Elastizität, so dass sie selbst bei leichten Zerrungen oder Verdrehungen leichter reißen oder reißen.

Eine weitere häufige Ursache sind körperliche Belastungen oder Verletzungen, z. B. durch unsachgemäßes Heben schwerer Gegenstände. Aktivitäten, bei denen die Wirbelsäule stark verdreht wird, wie bestimmte Sportarten oder körperlich anstrengende Berufe, erhöhen ebenfalls das Risiko. Eine gesunde Körperhaltung kann wesentlich dazu beitragen, das Risiko von Bandscheibevorfällen zu vermeiden. Um eine aufrechte Körperhaltung zu unterstützen, gibt es innovative Produkte wie zum Beispiel das Posture Shirt von Anodyne, welches Sie bei www.anodyne.ch für 14 Tage testen können.

Faktoren wie Fettleibigkeit, Bewegungsmangel und genetische Veranlagung können die Wahrscheinlichkeit eines Bandscheibenvorfalls weiter erhöhen.

Symptome von Bandscheibenvorfällen

Die Symptome eines Bandscheibenvorfalls hängen von der Lage und der Schwere des Bandscheibenvorfalls ab. Wenn der Bandscheibenvorfall nicht auf einen Nerv drückt, verspüren Sie möglicherweise keine Symptome. Ist jedoch ein Nerv betroffen, können die Symptome von leichtem Unbehagen bis zu starken Schmerzen reichen.

Das häufigste Symptom sind Schmerzen im Bereich des Bandscheibenvorfalls, die bis in die Arme oder Beine ausstrahlen können, wenn sich der Bandscheibenvorfall im unteren Rücken oder im Nacken befindet. Weitere Symptome sind Taubheitsgefühle oder Kribbeln, oft in dem Körperteil, der von den betroffenen Nerven versorgt wird, sowie Muskelschwäche, die die Fähigkeit, Gegenstände zu heben oder zu halten, beeinträchtigen kann.

Behandlungsmöglichkeiten

Zum Glück gibt es eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten für Bandscheibenvorfälle. Nicht-chirurgische Behandlungen sind in der Regel das erste Mittel der Wahl. Dazu können gehören:

Physiotherapie:

Übungen und Dehnungen können helfen, die Schmerzen zu lindern und die Muskeln zu stärken, die Ihren Rücken stützen. Bei Bandscheibenvorfälle kann eine professionelle Physiotherapie eine erste wichtige Anlaufstelle sein.

Medikamente:

Freiverkäufliche Schmerzmittel, nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs), Nervenschmerzmittel und in einigen Fällen auch Narkotika oder Muskelrelaxanzien können verschrieben werden.

Epidurale Injektionen:

Kortikosteroide können in den Bereich um die Spinalnerven injiziert werden, um die Entzündung zu verringern und die Schmerzen zu lindern.

Verwendung von Hilfsmitteln:

Hilfsmittel wie das Posture Shirt oder verschiedene Bandagen können helfen einen Bandscheibenvorfall vorzubeugen oder Beschwerden während eines Bandscheibenvorfalls zu verringern.

Wenn nicht-chirurgische Behandlungen keine Linderung verschaffen oder wenn der Bandscheibenvorfall eine erhebliche motorische Schwäche oder Darm- oder Blasenfunktionsstörungen verursacht, kann eine Operation erforderlich sein. Zu den chirurgischen Optionen gehört häufig die Entfernung des Teils der Bandscheibe, der auf den Nerv drückt.

Fazit

Bandscheibenvorfälle betreffen global millionen von Menschen und können bis zu lähmenden Schmerzen und Unwohlsein führen. Die Kenntnis dieser Erkrankung ist der erste Schritt zu einer wirksamen Behandlung. Wenn Sie glauben, dass Sie einen Bandscheibenvorfall haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, der Sie bei der Auswahl der für Sie am besten geeigneten Behandlung berät